Sigismund von Luxemburg H.R.R. - Unger 450c

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Sigismund von Luxemburg H.R.R. - Unger 450c
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Sigismund von Luxemburg H.R.R.

1387 - 1437 

0,62 g - 15,65 mm

1429-1436

K-L

Unger 450 c

 

Sigismund von Luxemburg (* 15. Februar 1368 in Nürnberg; † 9. Dezember 1437 in Znaim, Mähren), auch Siegmund (tschechisch Zikmund Lucemburský, kroatisch Žigmund Luksemburški, ungarisch Luxemburgi Zsigmond), stammte aus dem Hause der Luxemburger. Er war Kurfürst von Brandenburg von 1378 bis 1388 und von 1411 bis 1415, König von Ungarn und Kroatien seit 1387 (siehe dazu Kroatien in Personalunion mit Ungarn), römisch-deutscher König seit 1411, König von Böhmen seit 1419 und römisch-deutscher Kaiser von 1433 bis zu seinem Tode.

In seine Regierungszeit fielen das Konzil von Konstanz (1414–1418), mit dem er eine Kirchenspaltung überwinden konnte, und die Hussitenkriege (1419–1436).

Mit Sigismund, der als großer Reichs- und Kirchenreformer (siehe auch Konzil von Basel) gilt, endete die Luxemburger Dynastie im männlichen Zweig. Am Ende stand die Überforderung der Kräfte, um ein mittel-osteuropäisches Herrschaftsgebilde sicher lenken zu können. Dennoch sollte diese Idee später von den Habsburgern aufgegriffen und mit der Donaumonarchie verwirklicht werden.

Schon während seiner Regierung wurde über seine Nachfolge nachgedacht. Sigismund selbst favorisierte seinen Schwiegersohn Albrecht, Herzog von Österreich. Unterstützt wurde er von den adeligen Katholiken und gemäßigten Utraquisten sowie einigen Königsstädten. Seine Frau Barbara von Cilli mit ihren Anhängern unter Führung von Hynek Ptáček von Pirkstein favorisierte dagegen den polnischen König Wladyslaw. Nach seinem Tode kam es zu offenen Auseinandersetzungen. Die pro-österreichische Seite unter Führung von Ulrich II. von Rosenberg und Meinhard von Neuhaus schlug am 30. Dezember 1437 Albrecht als König vor. Albrecht zog mit seinem bewaffneten Gefolge am 29. Juni 1438 in Prag ein und wurde gekrönt. Inzwischen sammelten sich auch die polnischen Heere bei Tábor. Zu einer Schlacht kam es jedoch nicht und die Heere kehrten zurück.

1437 starb Sigismund im südmährischen Znojmo (deutsch Znaim) und wurde im Dom von Großwardein (rum. Oradea, ung. Nagyvárad) beigesetzt, das heute zu Rumänien gehört.

Quelle: Wikipedia

 

 

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