Constans - Siliqua - Victoria - rar - gelocht


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RÖMISCHE MÜNZEN KAISERZEIT

CONSTANS

337-350

Siliqua

Münzstätte: Treveri

Av: FL IVL CONS-TANS P F AVG , drap., gep. Büste mit Perlendiadem n. r.

Rv. VICTORIA - DD NN AVGG / TR Victoria mit Palmzweig und Kranz n. l. stehend

 RIC VIII, 151, 176. C. 152. Sehr selten

Erhaltung: sehr schön, gelocht - siehe Bilder

2,65 g - 19,6 mm

 

 

 

Constans * zwischen 320 und 323; † Februar 350 in Südgallien bei Elne (mit vollständigem Namen Flavius Iulius Constans )

Constans wurde zwischen 320 und 323 als dritter Sohn Konstantins des Großen und seiner Frau Fausta geboren. Seine Geschwister waren Konstantin II., Constantius II., Constantina und Helena. Constans wurde christlich erzogen und vor allem in der Rhetorik gefördert – ihn unterrichtete beispielsweise der berühmte Redner Aemilius Magnus Arborius. Schon als Kind – am 25. Dezember 333 – wurde er zum Caesar ernannt, zum Unterkaiser seines Vaters.

Etwa im Jahr 335 ging er nach Italien, um dort die Regierungsgeschäfte zu übernehmen. Einige Jahre später verlobte er sich mit Olympias, der Tochter von Konstantins Heermeister Flavius Ablabius. Zur Hochzeit kam es jedoch nicht, die Gründe dafür sind umstritten. Nach dem Tod Konstantins am 22. Mai 337 kam es zu einer Reihe von Morden: Militärs brachten diverse Verwandte des Kaisers um, offensichtlich in der Absicht, potentielle Rivalen der Konstantinssöhne auszuschalten. Ob diese – als Nutznießer der Aktion – in die Planungen verwickelt waren, ist umstritten, aber zumindest im Falle des Constans eher unwahrscheinlich. Antike Autoren verdächtigten eher seinen Bruder Constantius II., dessen Mitschuld aber nicht bewiesen ist. Konstantin II., Constantius II. und Constans nahmen schließlich am 9. September 337 die Titel von Augusti an und teilten einige Monate später auf der Konferenz von Viminacium das Reich unter sich auf. Constans erhielt neben Italien und Africa auch die ehemals von seinem ermordeten Vetter Dalmatius verwaltete Balkanhalbinsel. Kurz darauf kam es zu Konflikten zwischen Constans und seinem älteren Bruder Konstantin II., der in Gallien, Britannien und Hispanien herrschte.

Constans wollte offensichtlich nicht akzeptieren, dass ihm im Gegensatz zu seinen Brüdern keine legislativen Kompetenzen zugestanden wurden. In seinem Reichsteil hatte er zwar die Herrschaft inne, die Gesetzgebung sollte aber Konstantin II. für den als zu jung befundenen Constans übernehmen. Als Constans trotzdem Gesetze erließ, kam es zum Konflikt mit Konstantin, in dessen Verlauf der ältere Bruder schließlich 340 bei Aquileia getötet wurde. Um sich den Rücken freizuhalten, hatte Constans 339 Thrakien mit Konstantinopel an Constantius II. abgetreten. Constans beherrschte nun den gesamten Westen, machte sich allerdings mit seiner Religionspolitik und seinem ungeschickten Umgang mit dem Heer viele Feinde. Außerdem kam es zu religions- und machtpolitischen Spannungen mit seinem Bruder Constantius, der den Osten regierte. Dennoch war er bei der Sicherung der Grenze gegen die Germanen sehr erfolgreich. Am 18. Januar 350 wurde in Autun in Gallien der General Magnentius zum Kaiser ausgerufen, der sich rasch die Unterstützung des Heeres sichern konnte.

Maßgeblich vorangetrieben wurde die Usurpation offenbar von Constans’ eigenem Schatzmeister Marcellinus. Constans fehlte jegliche Unterstützung außerhalb seines direkten Umfelds, so dass er gezwungen war, die Flucht zu ergreifen, konnte dem Usurpator jedoch nicht entkommen. Magnentius’ Parteigänger Gaiso setzte Constans mit einem Reitertrupp im Kastell Helenas (heute Elne) am Fuß der Pyrenäen fest und tötete ihn. Magnentius wurde schließlich 353 von Constantius II. besiegt, der damit die Macht im Gesamtreich übernahm.

Quelle : Wikipedia 

 

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